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Einschlafen mit Wikipedia. Ich bin Tillmann und das ist dein Podcast zum Einschlafen. Mach's dir bequem und kuschel dich ein. Ich lese dir was vor.
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Doctor Who ist eine britische Science-Fiction-Serie, die seit 1963 von der British Broadcasting Corporation ausgestrahlt wird. Erschaffen wurde das Format von Sidney Newman, C.E. Webber und Donald Wilson.
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Im Mittelpunkt der Erzählung steht ein außerirdisches Wesen, das lediglich als »der Doktor« bekannt ist und einer humanoiden Spezies namens »Time Lords« angehört. Dieser Protagonist reist durch Raum und Zeit in einem Raumschiff namens TARDIS, dessen Äußeres an eine britische Polizei-Notrufzelle aus der Mitte des 20. Jahrhunderts erinnert.
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Auf den Reisen begegnet der Doktor verschiedensten Zivilisationen und versucht, Konflikte zu lösen und Bedrohungen durch Wissen und List abzuwenden. Meist wird der Doktor dabei von wechselnden Begleitern unterstützt. Über die Jahrzehnte haben 14 verschiedene Hauptdarsteller den Doktor verkörpert, wobei Chut Di Ghatwa die aktuellste Inkarnation darstellt.
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Ein zentrales Element der Serie ist die Regeneration, die es ermöglicht, die Hauptrolle neu zu besetzen, wenn der Körper des Doktors lebensgefährlich verletzt oder durch Alter geschwächt ist.
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Handlung Die Serie folgt den Reisen des Doktors, eines abtrünnigen Time Lords vom Planeten Gallifrey, der in einer gestohlenen TARDIS flieht. Der Name des Raumschiffs ist ein Akronym und steht für Time and Relative Dimension in Space.
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Ein wesentliches Merkmal der TARDIS ist ihre Dimensionierung, da sie im Inneren wesentlich größer ist, als es ihr äußeres Erscheinungsbild vermuten lässt.
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Ursprünglich verfügte sie über eine Tarnvorrichtung, den Chameleon Circuit, um sich der jeweiligen Umgebung anzupassen. Doch aufgrund eines technischen Defekts ist sie dauerhaft in der Form einer blauen Polizeinotrufzelle fixiert. In brenzligen Situationen verlässt sich der Doktor oft auf Einfallsreichtum und ein vielseitiges Werkzeug, den sogenannten Sonic Screwdriver oder Schallschraubenzieher.
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Oft begleiten Menschen von der Erde den Doktor, da dieser eine besondere Vorliebe für den Planeten hegt. Dies führt auch zu regelmäßigen Kooperationen mit der militärischen Task Force UNIT, wenn die Erde bedroht wird. Zu den wiederkehrenden Widersachern zählen die kriegerischen Daleks, die Cyberman sowie der abtrünnige Time Lord namens der Master. Geschichte Ursprünglich war die Serie als Bildungsprogramm für die ganze Familie konzipiert, das wissenschaftliche Ideen und historische Ereignisse durch Zeitreisen vermitteln sollte.
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Die erste Ausstrahlung erfolgte am 23. November 1963 um 17.16 Uhr und 20 Sekunden Greenwich Mean Time auf dem BBC Television Service.
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Dieser Start verzögerte sich um etwa 80 Sekunden, da die Berichterstattung über das Attentat auf John F. Kennedy die Sendezeit beeinflusste. Sidney Newman, der Leiter der Dramaabteilung, trieb die Entwicklung maßgeblich voran, unterstützt von Donald Wilson und C.E. Webber.
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Wilson nahm später für sich in Anspruch, den Titel der Serie erfunden zu haben. In der Anfangsphase prägten auch die Produzentin Variety Lambert und der Story-Editor David Wittaker das Format. Ein bedeutender Moment in der frühen Geschichte war die Einführung der Daleks in der zweiten Geschichte, die von Terry Nation geschrieben wurde.
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Trotz anfänglicher Skepsis gegenüber Monstern in der Serie löste dieser Handlungsstrang die sogenannte Dalek Mania aus und führte zum ersten großen Merchandising-Boom der BBC. In den folgenden 26 Jahren wurde die Serie kontinuierlich produziert. William Hartnell musste die Rolle des Doktors 1966 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben und wurde durch Patrick Troughton ersetzt.
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1970 folgte John Pertwee, unter dessen Ära die Produktion auf Farbfernsehen umgestellt wurde. In der Mitte der 1970er Jahre übernahm Tom Baker die Hauptrolle, dessen Darstellung eine hohe Popularität erreichte.
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Ihm folgten in den 1980er Jahren Peter Davison, Colin Baker und Sylvester McCoy. Nach einer vorübergehenden Absetzung im Jahr 1985 und sinkenden Zuschauerzahlen in den späten 1980er Jahren wurde die Produktion 1989 vorerst eingestellt.
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Ein Versuch, die Serie 1996 durch einen Fernsehfilm mit Paul McGann als Pilotfilm für eine US-amerikanische Produktion wiederzubeleben, war im Vereinigten Königreich zwar erfolgreich, führte in den USA jedoch nicht zu einer neuen Serie.
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Nach einer langen Pause kündigte die BBC im Jahr 2003 die Rückkehr an. Die Neuauflage startete 2005 unter der Leitung von Russell T. Davis und verlegte die Produktion nach Cardiff zu BBC Wales. Christopher Eccleston übernahm den Posten des 9. Doktors für eine Staffel, bevor David Tennant folgte.
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Später übernahm Stephen Moffat und danach Chris Chimpnell die Leitung als Showrunner. In dieser Zeit spielten Matt Smith, Peter Capaldi und mit Jodie Whittaker erstmals eine Frau die Hauptrolle.
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Ab 2023 kehrte Russell T. Davis als Produzent zurück, wobei die Serie nun in Zusammenarbeit mit Bad Wolf und Disney produziert wird, um eine globale Distribution sicherzustellen. Judy Gattoir wurde als 15. Doktor für die Ära ab 2023 besetzt. Öffentliche Wahrnehmung Die Serie entwickelte sich im Vereinigten Königreich schnell zu einem nationalen Phänomen mit einer breiten Anhängerschaft.
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Schon der Staat war von weltpolitischen Ereignissen überschattet, da die Berichterstattung über das Attentat auf John F. Kennedy den Beginn der ersten Episode verzögerte.
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Um sicherzustellen, dass das Publikum den Auftakt trotz der Nachrichtenlage und einiger Stromausfälle verfolgen konnte, wurde die erste Folge eine Woche später erneut ausgestrahlt. Über die Jahre gab es immer wieder Diskussionen über die Eignung der Serie für Kinder. Die Aktivistin Mary Whitehouse beschwerte sich regelmäßig bei der BBC über die ihrer Ansicht nach zu gewalttätigen oder gruseligen Inhalte.
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Laut einer Umfrage der BBC aus dem Jahr 1972 galt die Serie zeitweise als eine der gewalttätigsten Produktionen des Senders, wobei die Definition von Gewalt weit gefasst war. Dennoch argumentierten Journalisten, dass der fiktive Charakter der Bedrohungen nicht mit realistischen Gewaltdarstellungen vergleichbar sei.
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Besonders prägend für die britische Popkultur wurde der Begriff »Hiding behind the sofa«, was das Verhalten von Kindern beschreibt, die sich bei gruseligen Szenen hinter dem Sofa verstecken, aber dennoch weiterschauen wollen. Besonders die Daleks und andere Kreaturen der 1970er Jahre, wie mörderische Plastikpuppen oder geisterhafte Polizisten, trugen zu diesem Ruf bei.
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In den 1980er Jahren nutzte der Produzent John Nathan Turner die Kritik von White House sogar, um das Interesse an der Serie zu steigern. Trotz begrenzter Budgets in der klassischen Ära, die oft zu wackeligen Kulissen und einfachen Kostümen führten, blieb die Anziehungskraft auf das Publikum bestehen.
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Die visuelle Gestaltung der Polizeinotrufzelle als TARDIS wurde so ikonisch, dass die BBC 1996 ein Markenzeichen dafür anmeldete, was nach einem Rechtsstreit mit der Metropolitan Police im Jahr 2002 auch bestätigt wurde. In der Neuzeit ab 2005 etablierte sich die Serie als fester Bestandteil des Samstagabendprogramms auf BBC One.
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Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten wie Kylie Minogue oder Sir Ian McKellen übernahmen Gastrollen. Steven Spielberg äußerte einmal, dass die Welt ohne diese Serie ein ärmerer Ort wäre. Die Enthüllung neuer Darsteller für die Hauptrolle wurde in den letzten Jahren oft als großes mediales Ereignis inszeniert, das Millionen von Menschen vor den Bildschirmen verfolgten. Episoden Während der ursprünglichen Laufzeit von 1963 bis 1989 bestand Dr. Who aus 26 Staffeln.
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In dieser Zeit waren die Folgen meist als mehrteilige Geschichten, sogenannte Serials, konzipiert, die über mehrere Wochen ausgestrahlt wurden. In den 1960er Jahren umfasste eine Geschichte oft vier bis sieben Teile, während sich die Anzahl in den 1980er Jahren auf zwei bis vier Teile reduzierte.
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Gelegentlich waren diese Geschichten durch übergreifende Themen verbunden, wie etwa die Suche nach dem Key to Time, dem Schlüssel zur Zeit, in der 16. Staffel. Die Struktur der Serie sollte ursprünglich Wissen vermitteln, weshalb sich historische Themen mit wissenschaftlich orientierten Zukunftsszenarien abwechselten. Mit der Zeit dominierten jedoch die Science-Fiction-Elemente und rein historische Abenteuer ohne außerirdische Einflüsse wurden seltener.
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Erst in der jüngeren Ära ab 2024 nahmen auch Fantasy-Elemente einen größeren Raum ein. Mit der Neuauflage im Jahr 2005 änderte sich das Format grundlegend. Eine Staffel besteht nun meist aus in sich geschlossenen Episoden mit einer Länge von etwa 45 bis 60 Minuten. Zusätzlich gibt es regelmäßige Sonderfolgen, die traditionell am ersten Weihnachtstag oder an Neujahr ausgestrahlt werden. Diese Specials haben oft eine längere Laufzeit und dienen dazu, wichtige Wendepunkte in der Handlung zu markieren.
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Seit dem Beginn der Serie wurden weit über 800 Folgen produziert. Dabei variierte die Länge von kurzen 25-Minuten-Episoden in der klassischen Zeit bis hin zu spielfilmlangen Produktionen wie die 5 Doktoren aus dem Jahr 1983.
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Auch für wohltätige Zwecke wie die Aktion »Children in Need« wurden spezielle Kurzepisoden gedreht. Technisch entwickelte sich die Serie stetig weiter, von den ersten Schwarz-Weiß-Aufnahmen über die Einführung von Farbe im Jahr 1970 bis hin zur Ausstrahlung in HDTV ab 2009. Zum 50. Jubiläum im Jahr 2013 wurde mit »Der Tag des Doktors« eine Folge in 3D produziert, die auch weltweit in Kinos zu sehen war.
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Für den chinesischen Markt wurden spezielle Vereinbarungen getroffen, um die Serie dort langfristig zugänglich zu machen. Verschollene Episoden Ein bedeutendes Problem für die Dokumentation der Seriengeschichte ist der Verlust vieler früher Folgen. Zwischen 1967 und 1978 wurden große Teile der Video- und Filmarchive der BBC gelöscht oder vernichtet, um Platz zu sparen oder Kosten zu senken.
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Das betraf vor allem die Ehren der ersten beiden Darsteller William Hartnell und Patrick Troughton. Insgesamt fehlen 95 von 253 Episoden, die in den ersten sechs Jahren der Serie produziert wurden. Erst 1978 wurde die Praxis des Löschens offiziell gestoppt.
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Da von den Original-Videobändern aus den 1960er Jahren nichts mehr existiert, beruhen alle heutigen Kopien auf Filmumspielungen, die ursprünglich für den Export erstellt wurden. Die BBC bemüht sich seit Jahrzehnten um die Rückführung dieser verschollenen Schätze. Fündig wurde man oft in den Archiven ausländischer Sender, die die Folgen einst ausgestrahlt hatten, oder bei privaten Sammlern.
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Auch Fanaufnahmen, bei denen der Ton direkt vom Fernseher mitgeschnitten wurde, sind eine wichtige Quelle, da von jeder verlorenen Folge zumindest die Audiospur existiert.
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Mithilfe dieser Tonaufnahmen und vorhandener Standfotos, sogenannten Telesnaps des Fotografen John Cura, konnten viele Geschichten rekonstruiert werden. In den letzten Jahren ist die BBC dazu übergegangen, fehlende Episoden offiziell animieren zu lassen, um sie für Veröffentlichungen auf DVD und Blu-ray wieder vervollständigen zu können.
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Ein besonderer Fund gelang 2013 in einer Relaisstation in Nigeria, wo neun verschollene Episoden entdeckt wurden, darunter die komplette Geschichte The Enemy of the World. Auch im Jahr 2026 konnten weitere Fragmente aus der Geschichte The Daleks Masterplan wiedergewonnen werden. Die Suche nach dem vierten Teil von The Tenth Planet, der die erste Regeneration zeigt, bleibt jedoch eines der wichtigsten Ziele für Archivare.
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Der Doktor. Die Figur des Doktors war zu Beginn von Geheimnissen umgeben. Als exzentrischer Reisender erkundete er Zeit und Raum, wobei er oft gegen Ungerechtigkeit kämpfte. Erst später wurde seine Herkunft als Timelord vom Planeten Gallifree thematisiert. Um das Jahr 2020 wurden Informationen eingeführt, die darauf hindeuten, dass der Doktor ursprünglich aus einer anderen Welt stammt.
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Das Konzept der Regeneration wurde eingeführt, um den Wechsel des Hauptdarstellers innerhalb der Handlung zu erklären. Der Begriff selbst wurde erst bei der dritten Regeneration auf dem Bildschirm etabliert, während William Hartnell seinen Abschied noch als Erneuerung bezeichnete. Diese erzählerische Lösung erlaubt es, den Charakter über Jahrzehnte hinweg am Leben zu erhalten, während sich Persönlichkeit und Erscheinungsbild verändern.
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In der Geschichte Die Schicksalshafte Allianz wurde festgelegt, dass ein Time Lord sich insgesamt zwölfmal regenerieren kann, was zu 13 Inkarnationen führt. Da dies ein Hindernis für die Fortführung der Serie darstellte, wurde in der Episode Die Zeit des Doktors im Jahr 2013 ein neuer Regenerationszyklus eingeführt.
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Lange Zeit wurde der Doktor ausschließlich von Männern gespielt, obwohl die Möglichkeit eines Geschlechterwechsels schon früh von den Schöpfern in Erwägung gezogen wurde. Mit Jodie Whittaker übernahm 2017 schließlich die erste Frau die zentrale Rolle. Zuvor war bereits durch die Figur Missy gezeigt worden, dass Timelords ihr Geschlecht bei einer Regeneration ändern können.
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Eine ungewöhnliche Entwicklung gab es im Jahr 2022, als sich der 13. Doktor zurück in eine Form verwandelte, die wieder von David Tennant verkörpert wurde, bevor dieser an Schuti Ghatwa übergab. Ghatwa war damit der erste schwarze Schauspieler in der Hauptrolle der Serie.
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Neben den offiziell gezählten Inkarnationen traten auch andere Versionen des Doktors in Gastrollen auf, wie etwa John Hurt als Kriegsdoktor oder Joe Martin als Flüchtigerdoktor. Diese zusätzlichen Figuren erweitern die fiktive Chronologie, ohne die etablierte Nummerierung der Hauptdarsteller zu verändern.
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Teilweise musste der Doktor auch innerhalb einer Inkarnation neu besetzt werden, etwa durch Richard Herndell nach William Hartnells Tod im Jahr 1975 oder David Bradley, um den ersten Doktor in Jubiläumsfolgen erneut auftreten zu lassen. Die Besetzung der Rolle führt regelmäßig zu öffentlichen Debatten über Faktoren wie das Alter, das Geschlecht oder die ethnische Herkunft des Darstellers.
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Begegnungen verschiedener Inkarnationen Es kam mehrfach vor, dass Schauspieler für Sonderfolgen in ihre früheren Rollen zurückkehrten. Bereits 1972 traten in »The Three Doctors« die ersten drei Darsteller gemeinsam auf. Zum 20. Jubiläum im Jahr 1983 wurden in »Die Fünf Doktoren« erneut mehrere Inkarnationen zusammengeführt, wobei für den verstorbenen William Hartnell ein Ersatzdarsteller einsprang.
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Solche Ereignisse sind oft Höhepunkte für die Fans, da sie die Kontinuität der Serie betonen. In der modernen Ära begegneten sich etwa der 10. und der 11. Doktor im Jahr 2013 zum 50. Jubiläum, unterstützt durch den Kriegsdoktor.
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Jodie Whittaker traf während ihrer Zeit als 13. Doktor auf Joe Martins Version und kommuniziert in ihrer letzten Folge mit verschiedenen früheren Inkarnationen.
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Ein besonderes Ereignis war die sogenannte Bigeneration im Jahr 2023, bei der sich der 15. Doktor physisch vom 14. Doktor spaltete, sodass beide gleichzeitig existieren und interagieren könnten. Begleiter des Doktors Seit dem Start der Serie im Jahr 1963 wird der Doktor fast immer von Begleitern flankiert, die meistens Menschen von der Erde sind. Diese Charaktere dienen oft als moralische Anker für den Doktor und ermöglichen es dem Publikum, sich mit der Handlung zu identifizieren, da sie Fragen stellen und Erklärungen für die komplexen Ereignisse benötigen.
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Die ersten Begleiter waren die Enkelin des Doktors Susan Foreman sowie deren Lehrer Barbara Wright und Ian Chesterton.
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Nur in sehr wenigen Geschichten, wie etwa 1976, reist der Doktor gänzlich allein. In der klassischen Ära gab es eine Vielzahl von Begleitern, darunter die Time Lady Romana oder die Journalistin Sarah Jane Smith. Seit der Neuauflage 2005 nehmen die Begleiter oft eine noch zentralere Rolle der Erzählung ein. Charaktere wie Rose Tyler, Martha Jones oder Donna Noble prägten ganze Staffeln.
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Später reiste der Doktor mit dem Ehepaar Amy Pond und Rory Williams oder mit Clara Oswald. Mit Bill Potts wurde in der 10. Staffel die erste offen homosexuelle Begleiterin eingeführt, was als wichtiger Schritt für die Repräsentation gewertet wurde. Die Begleiter wechseln regelmäßig, wobei einige die Reisen freiwillig beenden, während andere tragische Abschiede erleben.
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Einige besonders beliebte Figuren erhielten später eigene Ableger der Serie, wie etwa Sarah Jane Smith in The Sarah Jane Adventures oder Jack Harkness in Torchwood. In der Ära von Chuty Gattwa bestand die Hauptbesetzung mit Millie Gibson und Varada Setu zeitweise ausschließlich aus nicht-weißen Schauspielern, was eine Premiere in der Geschichte der Serie darstellte. Feinde Obwohl der Serienschöpfer Sidney Newman anfangs keine typischen Monster in der Serie haben wollte, wurden fantastische Kreaturen schnell zu einem Markenzeichen.
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Das Publikum reagierte positiv auf die Bedrohungen aus dem All. Seit der Wiederbelebung im Jahr 2005 wurden sowohl klassische Feinde wie die Hortons oder Silurians als auch neue Wesen wie die Weeping Angels oder die Oud eingeführt.
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Die Daleks traten bereits 1963 in Erscheinung und sind die ältesten Feinde des Doktors. Ursprünglich waren sie die Spezies der Carlets vom Planeten Scarrow, die durch den Wissenschaftler Devereux genetisch verändert und in mechanische Panzergehäuse gesteckt wurden.
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Diese Gehäuse verfügen über einen markanten Blickstrahler und eine Waffe, die auf Energiebasis funktioniert. Die Daleks sind für ihre metallische Stimme und den Ausruf Exterminate bekannt, was ihren Drang zur Vernichtung alles Nicht-Dalek-Lebens unterstreicht. Sie spielten eine zentrale Rolle im großen Zeitkrieg gegen die Time Lords.
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Die Schöpfer Terry Nation und Raymond Cusick entwarfen sie ursprünglich als Allegorie auf das NS-Regime. Trotz ihrer simplen Form blieben sie über Jahrzehnte ein fester Bestandteil der Popkultur und wurden sogar auf britischen Briefmarken verewigt. Ursprünglich waren die Cybermen eine organische Spezies von einem Zwillingsplaneten der Erde namens Mondas.
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Um ihr Überleben zu sichern, ersetzten sie ihre Körperteile zunehmend durch künstliche Komponenten, bis sie zu gefühllosen Cyborgs wurden, die rein logisch agieren. Im Laufe der Serie veränderte sich ihr Design mehrfach und in der Neuauflage ab 2006 wurden sie auch als Wesen aus einem Paralleluniversum dargestellt. In neueren Geschichten gingen sie Bündnisse mit dem Master ein und erhielten sogar die Fähigkeit zur Regeneration. Der Master Der Master ist der Erzfeind des Doktors und ebenfalls ein abtrünniger Time Lord, dessen Ziel die Herrschaft über das Universum ist.
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Die Figur wurde als eine Art Professor Mariotti für den Doktor konzipiert und trat erstmals 1971 auf. Da auch der Master regenerieren kann, wurde die Rolle von verschiedenen Schauspielern verkörpert, beginnt mit Roger Delgado.
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Später übernahm unter anderem Anthony Einley, John Sim und Michelle Gomez die Rolle, wobei Gomez eine weibliche Inkarnation namens Missy darstellte. Titelmusik Das Thema von Dr. Who gilt als eines der ersten elektronischen Musikstücke für das Fernsehen.
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Komponiert wurde es von Ron Greiner und realisiert von Delia Derbyshire im BBC Radiophonic Workshop. Zur Erzeugung der Klänge wurden analoge Tonbänder geschnitten, beschleunigt oder verlangsamt, da es damals noch keine kommerziellen Synthesizer gab. Diese innovative Technik erzeugte eine einzigartige Atmosphäre. Über die Jahre wurde das Thema mehrfach neu arrangiert, unter anderem von Peter Howell, Mary Gould und Sagan Akinola.
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Auch in der Popmusik hinterließ die Melodie Spuren, etwa durch Chart-Erfolge von Gruppen wie The Time Lords oder Mankind.
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Begleitmusik. Die orchestrale und elektronische Untermalung der Serie wurde über die Jahrzehnte von zahlreichen Komponisten geprägt. In den frühen Jahren kamen neben Originalkompositionen gelegentlich auch Archivstücke oder Lieder bekannter Bands wie den Beatles zum Einsatz.
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Dudley Simpson war über 15 Jahre lang der Hauptkomponist und schuf die Musik für einen Großteil der Abenteuer in den 1960er und 1970er Jahren.
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Ab 1980 übernahm der Radiophonic Workshop die Gestaltung der Begleitmusik, wobei Paddy Kingsland und Peter Howell viele Partituren beisteuerten.
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Mit der Neuauflage im Jahr 2005 wurde Murray Gould zum prägenden musikalischen Leiter. Seine Werke werden oft vom BBC National Orchestra of Wales eingespielt und waren die Basis für mehrere große Live-Konzerte in der Royal Albert Hall. Diese sogenannten Doctor-Who-Proms ziehen regelmäßig Tausende von Fans an und präsentieren die Musik im Rahmen klassischer Konzerte.
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Von 2018 bis 2022 übernahm Sagan Akinola die musikalische Gestaltung, bevor Mary Gold für die Ära ab 2023 zurückkehrte. Es wurden zahlreiche Soundtracks auf CD und Vinyl veröffentlicht, die die musikalische Entwicklung der Serie dokumentieren. Zum 50. Jubiläum erschien zudem eine umfangreiche Sammlung mit Musik- und Soundeffekten aus der gesamten Geschichte der Serie.
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Die Bedeutung der Musik wird auch durch spezielle Veröffentlichungen wie die Cyberman Edition auf silbernem Vinyl unterstrichen, die von Sammlern geschätzt wird. Vereinigtes Königreich Im Vereinigten Königreich hat die Serie den Status eines Kulturguts erreicht. Die Einschaltquoten schwankten über die Jahrzehnte, erreichten aber in Phasen wie der Dalek Mania oder der Ära von Tom Baker Spitzenwerte von über 12 Millionen Zuschauern.
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Ein besonderer Höhepunkt war das Jahr 1979, als während eines Streiks beim Konkurrenzsender ITV sogar 16 Millionen Menschen zuschauten. In den späten 1980er Jahren sank das Interesse jedoch, was zu vorübergehenden Einstellungen führte.
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Die Neuauflage ab 2005 konnte an alte Erfolge anknüpfen und erreichte regelmäßig Top-Platzierungen in den wöchentlichen Charts. Auch wenn sich das Sehverhalten durch Streaming-Dienste verändert hat, bleibt die Serie ein wichtiger Pfeiler des öffentlichen Rundfunks.
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Die Serie wird bereits seit 1964 international vertrieben. Mittlerweile wurde sie in über 50 Ländern ausgestrahlt. Die Jubiläumsfolge zum 50. Bestehen wurde simultan in 94 Ländern gezeigt und stellte damit einen Weltrekord auf.
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Für die BBC ist die Marke eines ihrer erfolgreichsten Exportprodukte und wird weltweit intensiv vermarktet. Seit 2023 erfolgt der internationale Vertrieb außerhalb des Kerngebiets über den Streamingdienst Disney+, was die globale Reichweite nochmals erhöht hat. Einige Episoden wurden in der Vergangenheit sogar zuerst im Ausland gezeigt, bevor sie im britischen Fernsehen zu sehen waren. Ozeanien Neuseeland war das erste Land außerhalb Britanniens, das die Serie im September 1964 ausstrahlte.
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In Australien gibt es ebenfalls eine sehr treue Fangemeinde. Dort wurde die Serie über viele Jahrzehnte vom öffentlich-rechtlichen Sender ABC gezeigt, bevor die Erstausstrahlungsrechte an Disney Plus übergingen. Die ABC organisierte in der Vergangenheit oft Marathon-Ausstrahlungen alter Folgen zu besonderen Jubiläen, was die Bindung der australischen Fans in das Format stärkte. In Neuseeland wechselten die Rechte im Laufe der Zeit zwischen verschiedenen Sendern wie TVNZ und Prime Television.
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In den Vereinigten Staaten wurde die Serie ab den 1970er Jahren vor allem durch die PBS-Stationen bekannt und baute sich eine loyale Anhängerschaft auf. In Kanada war es der Sender TV Ontario, der die Serie ab 1976 einem breiteren Publikum zugänglich machte. Gelegentlich gab es dabei Kontroversen, wie etwa die Absetzung einer Geschichte aufgrund von Vorwürfen über rassistische Untertöne.
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In Brasilien wird die Serie sowohl im Kabelfernsehen als auch über lokale Streaming-Plattformen verbreitet. Die Zusammenarbeit mit Disney Plus ab 2023 hat die Verfügbarkeit in ganz Nord- und Südamerika weiter vereinheitlicht und vereinfacht.
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Die Vermarktung auf physischen Datenträgern hat eine lange Tradition. Bis 2013 waren alle existierenden Folgen auf VHS oder DVD veröffentlicht worden. Seit 2018 werden auch die klassischen Staffeln sukzessive auf Blu-Ray in aufwendig restaurierten Box-Sets herausgebracht. Auch moderne Formate wie UMD für die PlayStation Portable wurden zeitweise bedient.
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Auf Streaming-Plattformen wie HBO Max oder dem hauseigenen Dienst BBC iPlayer sind mittlerweile fast alle verfügbaren Episoden für Abonnenten zugänglich, was eine lückenlose Verfolgung der Seriengeschichte ermöglicht. Ableger der Serie Rund um die Hauptserie entstanden zahlreiche Ableger in verschiedenen Medien. Im Theaterbereich gab es bereits in den 1970er Jahren erste Bühnenstücke. Erfolgreiche Fernsehspinoffs wie Torchwood oder The Sarah Jane Adventures erweiterten das Universum und sprachen unterschiedliche Zielgruppen an, von Erwachsenen bis hin zu Kindern.
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Torchwood beschäftigte sich außerdem mit außerirdischen Aktivitäten in Cardiff, während Sarah Jane Smith in ihrer eigenen Serie Abenteuer für ein jüngeres Publikum erlebte. Auch animierte Produktionen wie Dreamland wurden veröffentlicht. Ein neueres Projekt ist die Miniserie The War Between the Land and the Sea, die sich mit einer globalen Krise zwischen Menschen und Meereswesen befasst.
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Aftershows. Begleitend zur Hauptserie werden oft Sendungen produziert, die einen Blick hinter die Kulissen werfen. Formate wie Doctor Who Confidential oder das neuere Doctor Who Unleashed zeigen Interviews mit den Beteiligten und dokumentieren die Entstehung der Spezialeffekte und Kulissen. Diese Programme bieten den Zuschauern zusätzliche Einblicke in die Produktion und werden oft direkt nach den jeweiligen Episoden ausgestrahlt.
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Charity-Folgen und Auftritte. Die Serie engagiert sich regelmäßig für wohltätige Zwecke. Besondere Kurzepisoden für Aktionen wie Children in Need oder Comic Relief sind feste Bestandteile der britischen Fernsehlandschaft. In Dimensions in Time aus dem Jahr 1993 gab es sogar eine Überschneidung mit der Seifenoper EastEnders. Eine bekannte Parodie namens The Curse of Fatal Death wurde von Stephen Moffat geschrieben und zeigt prominente Schauspieler wie Rowan Atkinson in der Rolle des Doktors.
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Auch künstlerische Aktionen wie die Versteigerung einer von Peter Capaldi gestalteten Paddington Bear-Statue dienten dazu, Spenden für soziale Projekte zu sammeln.
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Die Serie wird in der Popkultur häufig zitiert und parodiert. Comedians wie Spike Milligan oder Formate wie Die Simpsons und The Big Bang Theory nehmen regelmäßig Bezug auf den Doktor oder die TARDIS. Auch in anderen Science-Fiction-Serien wie Star Trek finden sich kleine Anspielungen. Politische Karikaturisten nutzen die Daleks oft als Symbol für bedrohliche oder sture Akteure. Die kulturelle Bedeutung ist so groß, dass der Begriff TARDIS sogar an das Oxford English Dictionary aufgenommen wurde, um etwas zu beschreiben, das innengrößer ist als außen.
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Audio Neben dem Fernsehen gibt es eine umfangreiche Welt von Hörspielen. Die Firma Big Finish Productions produziert seit den späten 1990er Jahren neue Geschichten mit den Originaldarstellern, die in ihren Rollen als Doktor zurückkehren. Diese Produktionen halten den Rekord für die am längsten laufende Science-Fiction-Hörspielserie.
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In neuerer Zeit werden auch Podcasts wie Doctor Who Redacted produziert, die neue erzählerische Wege gehen und gezielt für digitale Plattformen entwickelt wurden.
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Die literarische Welt der Serie umfasst Hunderte von Romanen, beginnend mit Adaptionen, Früherfolgen in den 1960er Jahren. Später folgten eigenständige Geschichten, die das Universum erweiterten, als die Serie nicht im Fernsehen zu sehen war. Das Doctor Who-Magazin informiert die Fans seit 1979 kontinuierlich über Neuigkeiten und Hintergründe und gilt als eines der langlebigsten Magazine zu einer Fernsehserie.
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Seit den 1980er Jahren wurden verschiedene Videospiele entwickelt, die auf der Serie basieren. Dazu gehören Mobilspiele wie Doctor Who Legacy oder Integration in größere Projekte wie Lego Dimensions. In diesen Spielen können Nutzer oft selbst in die Rolle des Doktors schlüpfen oder mit bekannten Begleitern und Feinden interagieren.
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Trotz einiger abgebrochener Projekte bleibt das Interesse an interaktiven Umsetzungen der Abenteuer in Raum und Zeit bestehen.
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Hinsichtlich der offiziellen Zeitlinie und der Frage, welche Geschichten als wahrer Teil des Universums gelten, nimmt die BBC eine neutrale Haltung ein. Die Produzenten betonen oft, dass ihnen die erzählerische Freiheit wichtiger ist als eine starre Einhaltung einer festen Chronologie.
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Das war Einschlafen mit Wikipedia, dein Podcast zum Einschlafen.
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