Deutschlandfunk aktuell

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Verstehen, was Deutschland und die Welt bewegt – mit dem „Deutschlandfunk aktuell“-Podcast. Welche Themen bestimmen den Tag? Warum sind sie relevant und was bedeuten sie für mich? Hier finden Sie aktuelle Informationen, einordnende Berichte und hintergründige Gespräche mit Korrespondentinnen, Politikern und Expertinnen im In- und Ausland, ergänzt durch aktuelle Wirtschaftsberichte.
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Резюме на епизода

In diesem Interview diskutiert Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Spedition und Logistik (DSLV), die aktuellen Herausforderungen im deutschen Gütertransport. Aufgrund von extremem Niedrigwasser auf wichtigen Wasserstraßen wie dem Rhein ist der Binnenschifffahrtsverkehr massiv beeinträchtigt, was zur vorübergehenden Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lkw in einigen Bundesländern geführt hat. Huster erläutert die Grenzen der Verlagerung von Schiffen auf die Straße und die Schiene, wobei er insbesondere den Mangel an verfügbaren Lkw-Kapazitäten sowie die akute Fahrerknappheit von 70.000 Personen hervorhebt. Das Gespräch beleuchtet zudem die wirtschaftlichen Folgen der Krise, wie steigende Frachtraten und potenzielle Engpässe bei Massengütern wie Kraftstoffen oder Agrarprodukten. Huster kritisiert die mangelnde Resilienz der deutschen Infrastruktur und plädiert für eine bessere Planung und Investitionen in alle Verkehrsträger, um zukünftige Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

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Акценти

Also es gibt im Lkw-Sektor keine stille Reserve, das muss man mal ganz klar sagen.

00:01:11 · Huster betont die fehlenden Ausweichkapazitäten im Straßengüterverkehr bei steigender Nachfrage.

Wenn Sie einen Windschiff von 3.000 Tonnen, das eine vierköpfige Besatzung hat, ersetzen wollen, brauchen Sie 150 Lkw und Sie brauchen 150 Fahrer.

00:01:45 · Ein Vergleich zur Verdeutlichung der logistischen Schwierigkeit, Schiffsverkehre durch Lkw zu kompensieren.

Ob das jetzt wirklich in jedem Produkt so wird und dass die Verbraucherpreise dadurch tatsächlich steigen, würde ich nochmal ein bisschen in Zweifel stellen.

00:04:23 · Huster relativiert die Befürchtung, dass die Transportkrise unmittelbar zu leeren Supermarktregalen führt.

Denn auch die Binnenschifffahrt wird ja meistens substituiert und kompensiert aufgrund der Güterarten, die sie befördert, durch die Schiene. So, und die Schiene ist jetzt auch nicht gerade der Verkehrsträger, der sich dadurch rübt, zuverlässig, pünktlich und qualitativ hochwertig zu sein.

00:05:45 · Die Kritik an der mangelnden Zuverlässigkeit der Schieneninfrastruktur als Ausweichmöglichkeit.

Wir haben eine sehr absurde Situation, dass wir eigentlich einen Laderaummangel haben, aber gleichzeitig einen Frachtenverfall.

00:09:21 · Huster beschreibt die paradoxe wirtschaftliche Lage im Transportsektor.

Епизоди

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Aufhebung Sonntagsfahrverbot - Interview mit Frank Huster, Bundesverband Spedition und Logistik

In diesem Interview diskutiert Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Spedition und Logistik (DSLV), die aktuellen Herausforderungen im deutschen Gütertransport. Aufgrund von extremem Niedrigwasser auf wichtigen Wasserstraßen wie dem Rhein ist der Binnenschifffahrtsverkehr massiv beeinträchtigt, was zur vorübergehenden Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lkw in einigen Bundesländern geführt hat. Huster erläutert die Grenzen der Verlagerung von Schiffen auf die Straße und die Schiene, wobei er insbesondere den Mangel an verfügbaren Lkw-Kapazitäten sowie die akute Fahrerknappheit von 70.000 Personen hervorhebt. Das Gespräch beleuchtet zudem die wirtschaftlichen Folgen der Krise, wie steigende Frachtraten und potenzielle Engpässe bei Massengütern wie Kraftstoffen oder Agrarprodukten. Huster kritisiert die mangelnde Resilienz der deutschen Infrastruktur und plädiert für eine bessere Planung und Investitionen in alle Verkehrsträger, um zukünftige Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

11 авг. 2026
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Unternehmen - DGB kritisiert Mindestlohn-Betrug als "Lohnraub"

In diesem Interview mit Stefan Körzel, dem stellvertretenden Vorsitzenden im Bundesvorstand des DGB, geht es um die Umgehung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland sowie um die aktuelle Debatte zur Arbeitszeit. Basierend auf Daten des sozioökonomischen Panels wird thematisiert, dass schätzungsweise zwei Millionen Beschäftigte unter dem Mindestlohn bezahlt werden, was der DGB als massiven Lohnraub bezeichnet. Darüber hinaus diskutiert das Gespräch die Forderungen von Unternehmensvertretern nach einer Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes und der Abkehr von der 35-Stellunden-Woche. Körzel vertritt die Position, dass Schutzgesetze wie das Arbeitszeitgesetz essenziell sind und wirtschaftliche Probleme eher durch internationale Wettbewerbsbedingungen als durch längere Arbeitszeiten gelöst werden müssen.

11 авг. 2026
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Wettlauf im Drohnen-Krieg - Kann Europa mithalten?

Der Bericht beleuchtet die entscheidende Rolle kostengünstiger Drohnentechnologie im Ukraine-Krieg. Im Fokus steht der Einsatz von sogenannten Interceptoren wie der ukrainischen Abfangdrohne 'Pisun', die darauf ausgelegt ist, teure feindliche Flugobjekte mit minimalen Kosten zu zerstören. Der Beitrag thematisiert den technologischen Wettlauf und die Notwendigkeit asymmetrischer Kriegsführung, um einen ökonomischen Verlust durch überteuerte westliche Waffensysteme zu vermeiden. Zudem wird die Problematik der mangelnden Anpassungsfähigkeit europäischer Militärgüter an die Anforderungen der Front sowie die Bedeutung der Ukraine als globalem Testgelände für neue Drohnentechnologien untersucht. Während Unternehmen aus NATO-Staaten die Einsatzbedingungen vor Ort nutzen, bleibt die Herausforderung bestehen, Massenproduktion und Preisstabilität mit effektiver Abwehrleistung zu vereinen.

11 авг. 2026
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Nach Ereignissen in Ceuta - Meloni und Frederiksen fordern Return Hubs - Interview mit Martin Schirdewan, Linke

In diesem Interview diskutiert der Europaabgeordnete Martin Schirdewan (Linkspartei) die aktuelle Migrationsdebatte in Europa, ausgelöst durch die Vorfälle an der spanischen Exklave Ceuta. Er kritisiert die zunehmende Übereinstimmung zwischen gemäßigten Regierungen, wie denen von Mette Frederiksen und Giorgia Meloni, mit rechtspopulistischen Positionen hinsichtlich der Forderung nach Abschiebungen in Drittstaaten außerhalb der EU. Schirdewan warnt vor der Entkernung von Grundrechten durch neue EU-Verordnungen und die mögliche Aufrüstung von Frontex. Er plädiert stattdessen für geordnete Asylverfahren, sichere Fluchtwege und den Schutz des Rechtsstaates, anstatt Migration als politisches Druckmittel oder Sündenbock für andere Krisen zu instrumentalisieren.

11 авг. 2026
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Nahost - Aktuelle Lage

Dieser Bericht analysiert die politische Sackgasse bezüglich des Friedensplans von Donald Trump für den Gazastreifen. Im Zentrum steht die Ablehnung durch den israelischen Regierungschef Benjamin Netanyahu, der einen Abzug der israelischen Truppen solange verweigert, bis die Hamas vollständig entwaffnet ist. Die Diskussion beleuchtet die strategische Zwickmühle Israels zwischen der Notwendigkeit der US-Unterstützung und dem innenpolitischen Druck durch die bevorstehende Parlamentswahl. Zudem werden die humanitären Bedingungen im Gazastreifen sowie die öffentliche Meinung in Israel thematisiert. Während Teile der Bevölkerung die militärische Härte unterstützen, wird die langfristige Realisierbarkeit eines Friedensplans unter der aktuellen Regierung als äußerst gering eingeschätzt.

11 авг. 2026