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Резюме на епизода

In diesem Interview spricht Susanne Dagen über die Buchmesse 'Seitenwechsel' und deren Rolle als Alternative zu großen Buchmessen. Sie thematisiert den Widerstand gegen die Messe, die politische Polarisierung im Osten Deutschlands sowie das Ziel, einen Raum für kritische Stimmen abseits des Mainstreams zu schaffen. Zudem diskutieren die Gesprächspartner über die zunehmende Polarisierung und 'Schützengraben-Mentalität' in der deutschen Gesellschaft sowie die wirtschaftlichen Herausforderungen der Verlagsbranche. Die Verlegerin reflektiert zudem über die Rolle der Literatur als Medium, das historische blinde Flecken aufarbeiten kann, ohne bloß dem Zeitgeist zu dienen.

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Акценти

Und dass wir natürlich auch eine Alternative zu den großen Buchmessen sein können, wo eben ganz viele Verlage, ganz viele Autoren sich nicht mehr so wohl fühlen, in irgendwelche Ecken hineingebracht werden, wo sie nicht sichtbar sind, wo sie sich nicht präsentieren können.

00:02:48 · Susanne Dagen erklärt die Intention hinter der Gründung der Buchmesse Seitenwechsel als Ausweichmöglichkeit für marginalisierte Verlage.

Und diese Art, das kenne ich natürlich als DDR-Sozialisierte sehr gut, auch da war die Gängelei und die Restriktion von Seiten der politischen Regierung der Situation in der DDR immer vorgegeben.

00:06:30 · Die Interviewte zieht eine Parallele zwischen dem aktuellen gesellschaftlichen Druck auf die Messe und den Einschränkungen während der DDR-Zeit.

Also nicht jeder ist zum Helden geboren, aber wenn die erste Reihe fällt, muss die zweite Reihe stehen, wenn ich es mal ausdrücken darf.

00:09:33 · Dagen gibt einen Rat für den Umgang mit politischem Widerstand und betont die Notwendigkeit von Zivilcourage.

Das ist problematisch, weil das natürlich auch bedeutet, dass der Mensch nur um Schmerz lernt, und zwar nur im eigenen Schmerz.

00:20:39 · Die Sprecherin äußert ihre Besorgnis darüber, dass gesellschaftliche Veränderungen oft erst durch schmerzhafte Krisen realisiert werden.

Literatur muss diese schwarzen, Löcher, diese blinden Flecken aufnehmen, ohne einen Zeitgeist bedienen zu wollen.

00:25:20 · Die Verlegerin erläutert den Anspruch an qualitativ hochwertige Literatur, historische Themen tiefgründig aufzuarbeiten.

Епизоди

2962-

«Die AfD macht alles richtig»: Susanne Dagen über Ostdeutschland, die DDR und die Schatzkammer der Literatur

In diesem Interview spricht Susanne Dagen über die Buchmesse 'Seitenwechsel' und deren Rolle als Alternative zu großen Buchmessen. Sie thematisiert den Widerstand gegen die Messe, die politische Polarisierung im Osten Deutschlands sowie das Ziel, einen Raum für kritische Stimmen abseits des Mainstreams zu schaffen. Zudem diskutieren die Gesprächspartner über die zunehmende Polarisierung und 'Schützengraben-Mentalität' in der deutschen Gesellschaft sowie die wirtschaftlichen Herausforderungen der Verlagsbranche. Die Verlegerin reflektiert zudem über die Rolle der Literatur als Medium, das historische blinde Flecken aufarbeiten kann, ohne bloß dem Zeitgeist zu dienen.

09 авг. 2026
2961-

Meilensteine der Schweizer Geschichte: Prof. Christoph Mörgeli über die Bedeutung des Julierpasses – von prähistorischen

In dieser Ausgabe von Weltwoche Daily Spezial diskutieren Roman Zeller und Professor Christoph Mörgerli über die historische Bedeutung des Julierpasses. Der Pass, der das Oberhalbstein mit dem Oberengadin verbindet, blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück, die bereits in der prähistorischen Zeit und der Römerzeit begann. Das Gespräch beleuchtet die Entwicklung vom frühen Saumwesen über den Ausbau der Passstrasse im 19. Jahrhundert bis hin zur Bedeutung für den modernen Tourismus. Dabei werden auch die religiösen Spaltungen während der Reformation sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen des Automobilverkehrs und der Eisenbahn im Kanton Graubünden thematisiert.

08 авг. 2026
2960-

«Deutschland liegt im Sterben»: Peter Hahne über das Attentat in Berlin, Friedrich Merz und Patriotismus

In diesem Interview diskutiert Peter Hane über die Sicherheitslage in Deutschland nach einem Attentat beim CSD und kritisiert die staatliche Handhabung von Islamismus sowie die Einbürgerungspraxis. Er wirft der Politik vor, die Opposition zu marginalisieren und durch Inkompetenz das Vertrauen der Bürger in staatliche Institutionen zu zerstören. Zudem analysiert der Gast die politische Situation der AfD, wobei er den internen Meinungspluralismus lobt. Er kritisiert die aktuelle Bundesregierung und plädiert für eine neutralere Außenpolitik Deutschlands nach dem Vorbild der Schweiz.

02 авг. 2026
2959-

«Schockierend, aber nicht überraschend»: Regisseur Uwe Boll über das Berlin-Attentat, Migranten-Gewalt und Literatur

In diesem Interview diskutiert der Produzent Uwe Boll über die Auswirkungen von Migration und religiösem Fundamentalismus auf die deutsche Gesellschaft. Er thematisiert aktuelle Kriminalitätsfälle, die Herausforderungen für das Bildungssystem sowie die wirtschaftlichen Folgen einer ungesteuerten Zuwanderung. Zudem werden die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen Deutschlands, insbesondere im Hinblick auf Energiepreise, Migration und öffentliche Sicherheit, erörtert. Das Gespräch behandelt auch die Kontroversen um den Film 'Citizen Viliante', die FSK-Freigabe sowie die Darstellung von Gewalt in der Gesellschaft.

01 авг. 2026
2958-

Freiheit und Neutralität – der Weg der Schweiz seit 1291

In dieser Sondereinschaltung zum 1. August reflektiert der Sprecher über die historische Bedeutung der Schweizer Neutralität und Freiheit als ein aus der Wirklichkeit erkämpftes 'Wunder'. Er warnt vor modernem Größenwahn, dem Verlust der schweizerischen Identität sowie einer zunehmenden moralischen Polarisierung in Zeiten des Ukraine-Krieges. Der Sprecher plädiert für eine Rückbesinnung auf die klassischen Staatsgrundlagen wie Freiheit, Direkte Demokratie und bewaffnete Neutralität. Er betont, dass Neutralität keine Gleichgültigkeit bedeutet, sondern aktives Handtes für den Dialog und die Unabhängigkeit von fremden Interessen erfordert.

31 юли 2026