00:00
Roger gegen Markus. Zwei Standpunkte, zwei Meinungen, zwei Welten. Roger Schawinski gegen Markus Somm. Exklusiv auf Radio 1. Präsentiert von der Lexus Schlierer. Jetzt mit der neuen Lexus Modellpalette. Besonders mit den beiden neuen spannenden Modellen ES und RZ.
00:21
Roger gegen Markus, an dem Montag haben wir vier Themen. Die Affäre Chaka, dann der UBS-Entscheid diese Woche, weiter das CDU-Debakel und wir reden natürlich auch über KI und vielleicht am Schluss ein Rand-Thema, das wir in letzter Zeit immer behandelt haben, Donald Trump. Fangen wir an mit dem Grani Chaka, einverstanden? Alles gut. Also er gibt seinen Betrug beim Impfzertifikat zu. Vorher alles abgestritten, er ist im PR-Mann hier an die Bandel am Wochenende. Aber die Fakten sind auf dem Tisch gelegen.
00:52
Strafuntersuchung in Luzern wegen Urkundenfälschung und mehr. Und er hat jetzt gesagt, er hat sich entschuldigt, es sei in einer aufgefühlten Gefühlslage sein und hätte eine gefälschte Impfbestätigung erworben und er bereut sein Handeln zutiefst. Heute sehe ich klar, dass dieser Weg nicht richtig war. Es war ein Fehler, das tut mir leid. Was sagst du?
01:15
Da hat Andi Brandl viel Arbeit gehabt bis Wochenende und schön formuliert. Erstens, das ist ja gut, das ist ja gut, das Eingeständnis ist gut. Zweitens ist natürlich klar nur Kundenfälschung, das ist kein Bagatelle, das ist ernst, das ist nicht gut, das hätte er für keinen Fall machen sollen, das ist dumm. Er wird sicher bestraft, da bin ich ziemlich sicher. Und er sagt ja auch, er will, dass die ganze Affäre genau untersucht wird, das finde ich auch vorbildlich. Aber dann finde ich besser gut auch mal untersuchen, wie das genau war mit dem Impfstoff, wie das genau war, was haben die Behörden damals zum Impfen gesagt.
01:48
Sie haben uns natürlich auch auf eine Art unter Druck gesetzt, indem sie die Impfstoffe total überverkauft haben. Da müssen wir auch mal genau schauen, wer von den Behörden hat das gemacht. bis zu Oberstuben, bis zum Alain Berset. Was mich stört an der ganzen Corona-Aufarbeitung, jetzt auch bei Patrick Fischer, finde ich alles richtig und ich finde, die Leute muss man bestrafen. Aber gleichzeitig hatten wir immer noch keinen Bock über die ganze Corona-Politik damals und da sind auch viele Fehler gemacht worden.
02:13
Also natürlich tut er das jetzt wieder etwas verwedeln, ist ja logisch. Dabei sind es die Impfgegner gewesen, haben die Leute aufgestachelt gegen die Impfung, wo am Schluss, man weiss, Millionen von Menschenleben gerettet haben und haben sich zu illegalem Verhalten verführt, übrigens eben auch keine Entschuldigung.
02:30
von Granit Xhaka, dass er die Öffentlichkeit angelogen hat. Das Gleiche war er eben bei Patrick Fischer. Und er ist ja der beste Fussballer, der die Schweiz hatte. Man fragt sich, wie viele solche Fälle gibt es denn noch von weniger Prominenten? Und er spielt jetzt nicht bei der Nationalmannschaft. Und die Frage, wie soll das weitergehen? Und vielleicht noch wichtiger, wenn er zurückkommt nach diesen Spielen der Nation League, die nicht so wichtig sind, Nachher kommen aber Qualifikationsspiele für die nächste Europameisterschaft. Kann ich dann noch Captain bleiben in dieser Situation?
03:02
Captain ist ein Vorbild.
03:04
Selbstverständlich und ich muss sagen, anders als du, sind es eben nicht so schlimm. Behörden haben uns offensichtlich auch nicht gesagt, sie haben es überverkauft. Es geht gar nicht darum zu sagen, der Impfstoff ist schlecht oder gut. Der Punkt ist, was haben die Behörden gewusst und was haben sie gesagt. Der Impfstoff war gut, da bin ich auch überzeugt, vor allem auch, weil man die Corona-Krise mit dem überwinden konnte. Und ich glaube auch, dass die Impfung für viele Menschen wirklich gut war, aber es hat eben eine Nebenwirkung gehabt, die hat man untergraben. Und zweitens, ganz, ganz wichtig ist die Behörde, und das ist ja korrigiert worden, Jetzt erst, sie haben immer behauptet, man darf auch Ansteckung mit dem Verhindern und das hat nicht gestimmt.
03:40
Noch einmal, ich finde, dass ein kleiner Fussballer da jetzt gehangen muss für das ganze Land und Alain Berset, der wahrscheinlich auch ein paar Sachen gesagt hat, die so nicht gestimmt haben, der ist fröhlich in Straßburg und hat ein friedliches Leben, das geht nicht.
03:53
Also wenn man das vergleicht, das finde ich also wieder grotesk, aber ist natürlich die Art und Weise, wie der Markus so allgemein argumentiert. Reden wir über das zweite Thema Countdown, um «Do Bestie» Woche im Ständerat. Es geht um Vorschriften über die Höhe vom Eigenkapital. Sergio R. Motti heute mit einem grossen Interview in der NZZ, wirft sich in letzter Minute öffentlich in diese Schlacht. «Do» aber schon seit Wochen ist eine eigentliche Kampagne für «Do Bestie» in deinem Memo. Oder jetzt für mich eine grundsätzliche Frage, Markus? Der Nebelspalter finanziert sich auf Leute aus der Wirtschaft, von ganz kleinen und ähnlichen Kreisen.
04:28
Und das Ziel ist natürlich der Medieneinfluss dieser bei wichtigen Vorlagen. Das ist so eine. Das heisst, du musst eine reflexartige Position beziehen, um deine Sponsoren zu bedienen. Und da zeigt sich doch, wie wichtig die Herausgeberschaft von einem Medium ist. Ist es ein neutrales Gremium, der das bestimmt, oder sind es Leute, die Partikularinteresse haben? Das ist bei dir nicht der Fall.
04:49
Das finde ich total herzig. Erstens hast du Ausgaben gemacht über die Finanzierung, die nicht stimmen. Einfach mal falsch. Einfach, dass wir das klar festhalten. Der Roger Schawinski erzählt Sachen über Investoren, angebliche, die dich haben, die nicht stimmen.
05:03
Fertig.
05:04
Ja, aber du hast einen Namen genannt und das stimmt nicht. Ich gehe gar nicht mit darauf ein. Das ist schon mal eine Unterstellung. Geht Richtung Verlümdung ist ja gleich gut. Wie ist das eine Verlümdung? Weil es falsch ist. Und du mir noch unterstellst, wenn gewissen Investoren, mache ich meine Meinung zu der UBS, so und so denken, das ist vollkommen falsch. Zweitens, weisst du warum? Weil Dominik Freusi, mein wichtigster Mitarbeiter, genau das Gegenteil geschrieben hat. Er ist der Meinung, KKS hat recht. Hört doch auf mit dem Schrott, das ist absolut daneben, das ist eine Verlümdung. Ich finde das eine totale Zumutung, was du jetzt hier gesagt hast.
05:36
Also, ich empfinde das so.
05:38
Jetzt sind wir beim Empfinden. Nein, das geht nicht, Roger. Das ist eine schwerwiegende Unterstellung, die du mir jetzt hier gemacht hast.
05:45
Also, hör mal, mir geht es um etwas Grundsätzliches, nämlich die Herausgeberschaft sollte neutral sein, um Journalismus zu ermöglichen.
05:52
Das ist ja offensichtlich, das hätten wir ja nicht ausgewogen berichtet, das hätten wir ja nicht in zwei verschiedenen Positionen.
05:58
Aber du bist der Mann und du schreibst das Memo und nicht der Freundin.
06:02
und weil ich sogar über die Karin Keller-Sutter, die mir sehr nahe steht und die ich gut finde, da ganz hart kritisiere, wird praktisch niemand in den Schritten. Es ist auch Zumut, Roger, dass ich mir das anhören muss. Ich bin Gottverdeckel seit 40 Jahren Journalist, ich habe mich immer wieder exponiert, ich habe immer Sachen vertreten, die mir gar nichts bringen und mehr jetzt unterstellen, ja, nur weil ein Investor vielleicht dabei ist oder nicht, das finde ich ganz, ganz daneben.
06:24
Also man sieht es in Amerika auch, wenn die Medien in die Hand kommen von Leuten, die wirtschaftliche Interesse haben... Jetzt könntest du dich noch entschuldigen, Roger. Ich muss mich für gar nichts entschuldigen.
06:32
Du musst dich entschuldigen, du musst dich entschuldigen. Nein! Das ist wie wenn ich dir sage, du wirst zahlt von, ich weiss nicht, von welchen. Aber ich habe nicht solche Investoren. Aber du hast... Du unterstellst, dass die 70 Investoren alle genau die gleiche politische Meinung haben und ich deswegen muss mehr oder weniger denen ihre Meinung wiedergeben. Das ist falsch. Das ist genau so, wie wenn du unterstellen würdest, jeder Aktionär der Zürich-Zeitung hat Einfluss auf den Redaktionskurs dieser Zeitung. Das ist eine Zumutung, eine Unterstellung, das ist rufschädigend, Roger. Und du als Freund kannst dich jetzt entschuldigen.
07:01
Also, Karin Keller-Sutter, du hast sie erwähnt.
07:03
Du kannst dich entschuldigen. Hört doch auf! Markus, das finde ich nicht fair. Das sind 70 Investoren, die haben unterschiedliche politische Positionen. Die sind alle mehr oder weniger liberal oder konservativ. Sie sind sicher euroskeptisch, weil ich auch euroskeptisch bin. Aber wir unterstellen, dass ich etwas schreibe wegen einem Investor. Das ist eine ganz dicke Post und du weisst es.
07:27
Also gut, ich weiss es, dass es anders ist. Bring Beleg, bring Beleg. Ja gut, bring doch du Beleg. Du machst, ich greife dich nicht an. Du bringst doch Belege und sag dir alle unterschiedliche Meinungen. Also Tatsache, kommen wir zu Karin Keller-Souter. Du hast ja total verteidigt. in Sachen Trump, obwohl alle Fakten genau das Gegenteil zeigen. Jetzt greifst du sie an. Und ich glaube, du bist in Sachen Karin Keller-Sutter zweimal falsch gelegen. Das Mal hat sie versagt, das Mal macht sie es richtig. Und man muss auch noch sagen, Sergio Armotti, er sagt ja heute, es war vor allem Finma, es war auch die Nationalbank und eben das Finanzdepartement, der die Schuld war an dem CS-Untergang.
08:08
Und ich habe das Gefühl, er verliert auch schon die Nerven, wie du jetzt offenbar in dieser Phase.
08:13
Du bist ja der, der mit der SRG schon ein paar Mal verteidigt hat, könnte ich dir jetzt auch unterstellen, weil du irgendwo mit der SRG zusammenarbeiten wolltest, wegen dem hast du das gemacht. Zweitens, bist du auch jemand, der Subventionen hätte gerne nehmen wollen, wenn er z.B. von der Stadt Zürich möchte wissen, was du denn für Konzessionen gemacht hättest, inhaltlich. Dann drittens, hast du in Graubünden Ich bin überzeugt, du hättest nachher auch die Behördenposition vertreten, wie du jetzt die Behördenposition vertrittst. Karin Keller-Sutter verteidigst du schön schön, weil das ist natürlich wichtig für die Behörden.
08:43
Roger, das ist ein Spiel, das ich daneben finde. Ehrlich?
08:46
Also, die Frage ist, wie geht es am Mittwoch weiter? Es stehen verschiedene Vorlagen oder Möglichkeiten zur Diskussion. 50 Prozent Unterlegung von Eigenkapital bei den Töchtern im Ausland. 90 Prozent oder 100 Prozent. Ich glaube, es gibt einen Kompromiss von 75 Prozent.
09:04
Was meinst du? Es muss 50 sein, höchstens 50. Und sonst ist es eine Tragödie und sonst ist es ein Desaster. Und sonst haben die Leute das gemacht, was Behörden wollten. Und Behörden ist die stärkste Partei in diesem Land. Ist auch die gefährlichste Behörde. Die gefährlichste Partei, die wir in diesem Land haben. Und noch einmal, das sind Behörden, das ist die Bundesverwaltung. Ist das eine Partei? Ja, es ist eine Partei, da bist du halt noch nicht so ganz... Auf dem Laufenden, das ist unglaublich, was für einen Einfluss die Bundesverwaltung hat. Und auch da geht es wieder darum.
09:35
Finma und die Nationalbank haben in der CS-Krise, Finma hat versagt und die Nationalbank hat viel zu lange gesögert. Und sie tun im Prinzip ihre Schuld am Untergang, ihre Mitschuld am Untergang von der CS, tun sie jetzt ein bisschen wegschäufeln und behaupten praktisch, die UBS ist ein neues Problem und tun Regulierungen vorschlagen. die total schädlich sind, die unseren Finanzplatz zerstören werden. Aber alle die Leute sind nachher in einer sicheren Pension und haben keine Sorgen. Während die anderen, die keine Arbeitsplätze mehr haben im Finanzplatz, die können dann in die Röhrenlucht schauen.
10:05
Untergangsszenario? Nein, das ist kein Untergangsszenario.
10:08
Wir reden ja nachher noch über Deutsch. Man kann mal schauen, was passiert, wenn eine Verwaltung macht, was sie wollen. Dann machen sie ein Land kaputt.
10:15
Du sagst also, Karin Keller-Sutter, wo du immer gelobt hast, großartige Frau, ist eine Marionette von ihrer eigenen Verwaltung.
10:21
Das hast du gesagt, ich würde es gerne zitieren, ich würde es auch noch überall verbreiten. Roger Schwinsky sagt, Karin Keller-Sutter ist eine Marionette. Nein, ich frage dich!
10:31
Nein, ich habe nicht gesagt, sie sei eine Marionette.
10:34
Sie leidet falsch, so wie du ab und zu auch falsch liess, ohne dass ich dir sage, du bist eine Marionette von arabischen Clans. Das ist absolut daneben. Ich sage es noch einmal, Roger, es ist jenseits, was du vorher gemacht hast. Also du bist offenbar getroffen, weil das ist einfach eine Struktur... Ja, weil es auch um meine journalistische Unabhängigkeit geht und die tust du total untergraben.
10:54
Ich glaube das. Das ist eben keine Unabhängigkeit. Du kannst nicht glauben ohne Belege. Der Jeff Bezos, der jetzt plötzlich in der zweiten Amtszeit von Donald Trump seine Washington Post total an Kandare genommen hat, ähnlich sieht man bei anderen, bei CBS etc., dass wenn Abhängigkeiten bestehen, wirtschaftliche Abhängigkeiten und keine Unabhängigkeiten, Unabhängigkeit, wie bei einer New York Times, dann gibt es die Tendenzen, Markus.
11:18
Hast du keinen Werbepartner, der dich vielleicht auch unter Druck setzen könnte? Zweitens, du wolltest Subventionen, du wärst bereit gewesen, in Graubünden Subventionen vom Staat zu nehmen, dann wärst du ganz unabhängig vom Staat. Ein Sonnenvollschrott. Und den Chef Bezos kannst du nicht vergleichen mit dem Nebelspalter, weil das ist ein Eigentümer, ein alleiniger Eigentümer. Und der kann mit seinem Eigentum machen, was er will, weil wir leben in einer Gesellschaft, wo das Privateigentum wichtig ist, von dem profitierst du genauso.
11:43
Also, Deutschland, eine weitere herbe Niederlage für die CDU. Der Bundeskanzler Merz hat gesagt, es ist dramatisch, aber Regierende haben überall Probleme in dieser unsicheren Welt mit Kriegen, Migrationsproblemen an höheren Preisen. Donald Trump mit tiefster Umfragewert, Orban in Ungarn gestört, Rechts- und Aussenpartei in Grossbritannien mit höchster Zustimmung, Extrempartei in Frankreich am stärksten kurz vor den ersten Präsidentschaftswahlen und so weiter. Und jetzt das in Deutschland, du kritisierst ja vor allem den Linkserfolg in Berlin, wo passiert ist, über 25 Prozent.
12:17
Das heisst aber nichts über Rechtsaußenpartei in Mecklenburg-Vorpommern, Markus.
12:20
Also erstens habe ich über die AfD schon viel mehr geschrieben als über die Linken. Ich muss nicht über die AfD noch einmal sprechen und ich habe ziemlich viel über die schon geschrieben und auch über den Friedrich Merz. Über das schreibe ich dann nachher wieder. Nein, aber bei den Linken ist natürlich eindeutig, das ist eine Sensation sondergleichen. Die KPD, also die Vorgängerpartei von dieser Partei, hatte nie so einen Erfolg in Berlin. Das ist unglaublich und das zeigt natürlich, dass die Stadt total in Niedergang ist. Wenn du mit dieser Politik, die diese machen wollen, also eine Enteignung von grossen privaten Immobilienkonzernen usw., zweitens sind sie antisemitisch, drittens sind sie islamistisch angehaucht, sind es unglaublich russlandfreundlich.
12:57
Es ist eine grusige Partei mit einer grusigen Tradition, KPD, SED, PDS, Linke, dass 25% der Berliner so eine Partei wählen, das ist skandalös.
13:09
Bin ich einverstanden, bin ich auch schockiert, vor allem in den ehemaligen Bezirken von Ostberlin, wo das passiert ist, während des ehemaligen Westberlins. Kurfürstendamm und hinten dran, dort ist alles noch CDU. Also wir sind jetzt wirklich in einer ganzen extremen Situation. Es geht jetzt um Demokratie in Deutschland, wenn 40% der Leute in Berlin für Russland freundliche Parteien sind und der Merz noch 9% Beliebtheit hat, dass so wenig wie noch nie Bundeskanzler seit dem zweiten Wahlkrieg, weil das ist natürlich auch entscheidend.
13:46
Man hat ja noch gesehen, Manuela Schwesig in Mecklenburg-Vorpommern hat ein tolles Resultat gemacht, hat zwar knapp nicht gewonnen als SPD-Frau. Das geht also, wenn man starke Leute hat. Jetzt hätte die CDU offenbar die starke Leute nicht. Auch keine Alternative zum März. Wo alle sagen, der März muss weg. Und dann, was kommt? Es hat früher gesagt, die Merkel muss weg, dann muss der Scholz weg und jetzt heisst es, der März muss weg. Was soll das? Also offenbar geht das immer weiter ein Loch ab.
14:15
Offensichtlich hat die Partei auch kein gutes Personal, da hast du recht. Und es ist auch sehr deutlich, dass die Leute auch nicht die nötige Kutzpen haben oder Mut. Ich meine, jetzt ist ja die Stunde von einem wirklich guten Politiker, der müsste ja jetzt sagen, jetzt kann ich Kanzler werden, jetzt wage ich das. Das ist ein grosses Risiko. selbstverständlich, kann abstürzen, aber das wage ich jetzt, weil es geht auch ums Land. Und in der CDU hat man nur Leute, die sehr Angst haben, die zögern, die sich lange überlegen, zum Beispiel Hendrik Wüst. Also der hat sich in meiner Meinung nach schon völlig disqualifiziert als Kanzler, weil er überhaupt nicht die Chance packt.
14:48
Der Markus Söder, der will es nicht, weil er halt aus Bayern ist. Also es ist ein Totals Debakel für die CDU. Die FAZ hat heute schon geschrieben, wir brauchen eine bürgerliche Partei. Das muss man sich mal vorstellen. Die FAZ, das ist die Zürich-Zeitung von Deutschland. Das wäre, wie wenn die Zürich-Zeitung geschrieben würde, wir brauchen eine neue bürgerliche Partei und die FDP kann es nicht mehr. Könnte ja auch noch passieren, aber es ist unglaublich, was in Deutschland abläuft. Die totale Implosion von diesen zwei Regierungsparteien, weil, müssen wir schon ehrlich sein, Mecklenburg-Vorpommern ist eher ein Ausreisser, In Berlin hat die SPD nur noch 12%.
15:23
Die SPD hat früher in West-Berlin zu der besten Zeit 64%. Also die zwei Regierungsparteien sind so am Abgrund, die sind so unbeliebt, das zeigt die Regierung, wird es nicht mehr lange machen.
15:35
Die können also noch in Berlin eine Regierung machen. Zusammen mit den Grünen hätten sie eine Mehrheit. Die wirklich extremen Linken wären dann nicht in der Regierung. Aber was das für die Zukunft verdient, weiss man also nicht. Aber Tatsache ist grosse, grosse Probleme in unserem grossen Nachbarland. Reden wir über KI, Künstliche Intelligenz und ihre Folgen, das internationale Top-Thema. Wir haben ja letzte Woche schon diskutiert, du wie immer hast gesagt, keine gesetzliche Vorschriften sinnvoll, wie es der Trump auch angekündigt hat. Am Freitag dann in der Tagesanzeige auf Seite 1, der Biolog Marcel Salaté, bekannt aus der Covid-Zeit, der sich seit einiger Zeit mit KI beschäftigt, sagt, keine Angst vor KI, wir machen euch nicht verrückt.
16:15
Ähnlich der Leitartikel von NZZ am Samstag, der Barnaby Skinner-Titel, Trump entlarvt Big Tech. Dabei entlarvt sich der Trump Hürschen selber. Er hat ja gesagt, Amerika hat kein Problem, weil das Land so einen extrem intelligenten Präsident hätte. Die NZZ-These wird dann zwar im gleichen Blatt von einem KI-Fachmann total widerlegt. Das ist der Stand der Diskussion. Unsere beiden grossen Zürcher Zeitungen sagen alles April, April, es ist nichts. Und die Fachleute sagen genau das Gegenteil.
16:47
So kann man zusammenfassen, damit es so passt, wie man will. Nein, komm, hör auf, es ist völlig klar, es ist eine offene Diskussion. Es gibt Leute, die davor warnen, und das sind intelligente Leute, und es gibt intelligente Leute, die das Gegenteil sagen. Das ist halt normal bei einer neuen Technologie, wo man nicht genau weiss, in welche Richtung es geht, wird diskutiert. Gefahren sind real, glaube ich auch. Ich habe zum Beispiel letztens einen guten Artikel über das gelesen, wie die KI-Agenten fast eine Art von Gefühlen entwickeln usw. Es ist ernst und gleichzeitig bin ich absolut überzeugt, dass man nicht mit Regulierungen besiegen oder eindämmen kann, sondern es sollen die, die das machen, nämlich die Chefen der Tech.
17:28
für diese Tech-Firmen. Sie können sich ja selbst einschränken, aber sie wollen natürlich wieder den Staat, damit sie nicht irgendwie einen Nachteil haben bei der Competition. Und das ist relativ billig. Und letztlich muss man halt schon sagen, die Technologie hat immer, immer, immer die Menschen zuerst verunsichert. Man hat gemeint, diese Bahnen machen die Leute krank, man hat gemeint, das Auto macht die Leute verrückt usw. Und es hat sich immer gezeigt, es ist nachher gut gegangen.
17:49
Also Analogien sind immer natürlich beliebt. Aber alle sagen, die etwas davon verstehen, so etwas wie K ist nicht vergleichbar mit allem. Vorher, und darum freue ich dich noch, wem würdest du mehr glauben in dieser Sache? Es geht ja ein bisschen um Glauben. Donald Trump oder Elon Musk sind viele Berater.
18:06
Elon Musk ist auch differenziert. Elon Musk sagt nicht, wir müssen sehr viel regulieren. Sicher. Nein, er ist viel weniger extremer als die anderen. Und noch einmal, er hat auch gewisse Interessen, Donald Trump hat auch Interessen. Und du uns nicht immer so verpanalisieren, es geht nicht um Donald die ganze Welt. Du bist, glaube ich, der Einzige, der das Gefühl hat, Donald Trump sei der mächtigste Mensch der Welt. Du redest nur über ihn.
18:33
Es ist eine offene Diskussion, es ist eine neue Technologie. Wir kennen das, dass es immer wieder Diskussionen gibt, wie weit wir gehen dürfen. Wir haben es auch bei der Atomforschung so gehabt, immer wieder. Das sind ethische Fragen und da gibt es auf beiden Seiten gute Argumente und intelligente Leute können das anerkennen und sehen auch, jede Seite hat ihre Punkte. Und das einfach so gut zu banalisieren, das finde ich wirklich
18:55
Also, es gibt natürlich nicht zwei Seiten, weil hunderte von den wichtigsten Leuten sind der Meinung und Elon Musk, Chef von SpaceX, Tesla und Starlink, hat schon 2014, vor über 10 Jahren, gewarnt vor KI und hat gesagt, es müssten Regulierung herkommen. Und es gibt ja zwei Möglichkeiten, wie das schiefgehen könnte. Erstens, die Fachleute haben das nicht mehr im Griff. Und das hat sich auch gezeigt, es sind ja neue Fälle rausgekommen letzte Woche, es ist nicht nur der... Ein Fall war da, wo zuerst KI ausgebrochen ist und die haben sich dann zusammentat, die Agents, und haben alles anders gemacht und haben angefangen zu lügen etc.
19:31
Das Zweite, aber was fast noch verhängnisvoller ist, dass KI benutzt werden kann von bösartigen Akteuren, Kriminellen oder Terroristen, die benutzen dann KI, um Schaden anzurichten. Beides ist möglich und sogar wahrscheinlich, und sogar der Trump ist ein wenig zurückgekommen. Markus, hast du das mitbekommen? Er wollte jetzt eine KI-Force machen. Sie sollten gegründet werden.
19:54
Im Gegensatz zu dir glaube ich nicht, dass der Trump die intelligenteste und mächtigste Mensch ist von der Welt. Das glaubst du noch. Ich? Ja, du hast irgendwie einen eingeschafft dazu, dass du Trump überall für zuständig erklärst. Nein, das ist absurd. Der liebe Präsident ist noch zwei Jahre. Und nachher haben wir weiter KI. Und die KI-Diskussion ist eine wichtige Diskussion. Und die eine Frage ist, soll man regulieren? Kann der Staat überhaupt regulieren? Er kann nämlich gar nicht. Das ist unmöglich, weil Chinesen halten sich sowieso nicht daran. Und Elon Musk, wenn er vor zehn Jahren gewarnt hat, dann muss ich sagen, Krokodil zu tränen.
20:26
Er macht ja alles, um dabei zu sein bei KI. Entweder ist man wirklich...
20:32
verängstigt und will das nicht, dann macht man es als Unternehmer halt nicht. Oder man glaubt es eben gar nicht und will einfach die Competition einschränken. Und das ist vielleicht der zweite Fall.
20:41
Also nochmal ein wunderbares Beispiel, wie Markus, völlig falsch zitiert. Ich habe nie gesagt, Donald Trump sei der intelligenteste Präsident.
20:48
Nein, aber du hast den Eindruck erweckt.
20:50
Er hat den Eindruck erweckt und ich habe das gezeigt. Wie du ihn so ernst nimmst. Was heisst?
20:55
Du nimmst ihn so ernst, der ist doch nicht wichtig in dieser Debatte, Entschuldigung.
20:59
Also er ist der Präsident von Amerika, er müsste Massnahmen ergreifen, er könnte mit Xi Jinping diese Woche irgendwelche Sachen erledigen, wo du sagst, mit den Chinesen haben wir kein Geschäft.
21:09
Ja, sagen wir mal einen Vertrag, den die Chinesen in den letzten 20 Jahren eingehalten haben.
21:13
Angstverträge mit den Schweiz?
21:14
Sie haben es alle nicht eingehört. Die Schweiz ist kein wichtiger Player und sie verarschen uns übrigens auch die ganze Zeit verarschen, was das Patentgesetz betrifft. Das ist nicht wahr. Chinesen scheissen die ganze Zeit und mit denen kannst du nicht einen Vertrag schliessen.
21:30
Das Problem ist das, dass Chinesen erkannt haben, dass KI auch für sie gefährlich werden kann. Dass KI zum Beispiel die Macht der kommunistischen Partei untergraben könnte. Und darum sind die Interessen von Amerika und China gar nicht so weit auseinander.
21:44
Das sind doch völlig andere Interessen. Die Einten wollen ihre Herrschaft von einer Nein-Parteien-Herrschaft, von einer absoluten KZ-Partei schützen und die Amerikaner haben echt Angst, dass die Kreativität des Menschen von KI unterspült wird. Das ist doch völlig etwas anderes, das ist doch nicht die gleichen Interessen und gleichzeitig hast du China, wo eine Rival ist.
22:05
Und die Vorstellung, also es ist ja wieder Trump, du denkst wirklich wieder Trump. Du könntest als Trump mit dem Ski einen Vertrag machen und dann ist das Problem gelöst. Das ist doch absurd.
22:12
Also wir haben Verträge gemacht, oder die Amerikaner haben Verträge gemacht mit den Kommunisten, mit der Sowjetunion über Atom. Man hat auch weiter in Sachen Atomverträge gemacht etc. Gibt es da eigentlich Sachen, wo man sich auch mit so einem Regime einigen konnte und hat sich einigen müssen.
22:30
Ich möchte gerade etwas sagen, das ist einfach interessant, genau das ist ein Punkt, wo es gezeigt hat, nach 1989 hätte man plötzlich in das Archiv in Moskau gesehen und hat gesehen, sie sind überall beschissen. Sie sind überall beschissen. Alle die Soldverhandlungen waren für nichts, weil die Russen haben sich nicht daran gehalten an die Abrüstung und wir im Westen waren so naiv. Mit solchen Regimen kannst du nicht die Verträge schliessen.
22:51
Gut, also sagt Markus Somm und übrigens zu dem Thema ein bisschen Hintergrund, zum Thema KI-Hintergrund in der Sendung Doppelpunkt, die wir gestern ausgestattet haben, die man auf Podcast runterladen kann.
23:04
Sie besitzen oder verwalten eine Liegenschaft? Mit Attico von Hering schaffen Sie zusätzlichen Wohnraum auf bestehenden Gebäuden. Dank Holzsystembau lassen sich Gebäudeaufstockungen effizient, ressourcenschonend und in kurzer Bauzeit realisieren. Wir begleiten Ihr Projekt von der Studie bis zur Schlüsselübergabe. Alles aus einer Hand. Prüfen Sie jetzt das Potenzial Ihrer Liegenschaft auf hering.ch.
23:31
Also, weitere verheerende Woche von Donald Trump, noch tiefer in Umfragewerte, vor allem in Bezug auf den Krieg und auf die Wirtschaft, noch höhere Benzin- und Dieselpreisen, Niederlage im Supreme Court, mit seinen Leuten, die er in seiner Vorlage gesetzt hat, mit denen er die bevorstehenden Wahlen weiter manipulieren wollte. Und für ihn ganz schlimm, sein Name kommt definitiv nicht als Kennedy Center in Washington und darum trifft er die Vorbereitung, das ganze Center einfach abreissen zu lassen. Und jetzt... um von dem Ganzen abzulenken, Ausschluss von drei Medien aus dem Weissen Haus, vor allem CNN, MSNOW und Politico Grund, er hat sogar Grund angegeben, sie berichten negativ über ihn.
24:11
Das widerspricht dem First Amendment der amerikanischen Verfassung. Dort hat es aber gleich noch weitere Medien, die das Gleiche machen wollen und das Ganze wird von Griech kommen. Jetzt bin ich aber gespannt, was Markus sagt.
24:25
Mir interessiert es nicht, weil ich weiss, wie es in der Bundesverwaltung ist. Es ist auch im Bundeshause so, dass es recht schwierig ist, Akkreditierung zu bekommen. Und zum Teil ist da auch Willkür am Werk und das ist im Weissen Haus. Also ich weiss nicht genau, wie das Gesetz aussieht, ob das Weisshaus verpflichtet ist, dass sie alle Journalisten, die wollen, ein Hausrecht muss bieten, das weiss ich nicht, weil sie müssen ja eine Auswahl treffen, du kannst nicht tausende von Journalisten an Pressekonferenzen einlassen, das geht einfach nicht. Und da wird eine Auswahl getroffen. Und wir sehen es ja dann, jetzt geht das von Gerichten, ist sehr schön, weil dann wird das Gericht das entscheiden.
24:59
Wie es im Einzelnen ist, weiss ich nicht. Dass Donald Trump einerseits sehr empfindlich ist, was die Presse betrifft und gleichzeitig Recht hat, weil die Medien, das sind gar keine Medien, sondern das sind so parteiische Organisationen, dass er sich dort nicht gut vertreten fühlt, ist ja klar. Und von dem her, mich interessiert es nicht so wahnsinnig, weil der grossen Verdienst von Christoph Blocher, von Donald Trump, ist, dass er den Kampf aufgenommen hat gegen die linken Mainstream-Medien. Er ist der einzige Politiker, der das gewagt hat, Friedrich Merz könnte davon lernen.
25:32
Also, das sagt ein sogenannter Journalist, dass Journalismus nicht mehr kann.
25:38
Du hast es bitte zurückgenommen. Du hast mir jetzt schon vor, jetzt reicht es, sonst gehe ich aus der Sendung. Ja, ist gut. Nein, ehrlich, es geht nicht. Ich möchte es als fertig sagen. Ich mache es als fertig, aber es geht nicht. Ich sage auch nicht, du bist ein angeblicher Journalist. Ja, gut. Nein, ehrlich, es ist fertig. Es reicht. Es reicht, Roger.
25:53
Also, wenn die Medien ausgeschaltet werden, weil sie negativ berichten und du das nicht verurteilst, dann zeigst du dich nicht als Journalist. Ich habe sehr differenziert gesagt, es gibt ein Hausrecht, das ist im Bundeshaus genauso.
26:04
Aber nicht viel mehr negativ ist. Im Bundeshaus, Donald Trump ist noch genug blöd, dass er das sagt, aber der Punkt ist, sie müssen eine Auswahl treffen. Und wie Kriterien lauten, weiss ich nicht. Man findet immer ein Kriterium, um einen Journalisten zu hindern, dass er kommen darf. Früher hat es eine konservative Medien getroffen, die konnten nicht nach die Pressekonferenz gehen. Hört doch auf, bitte.
26:26
Also, First Amendment nochmal. Alle müssen gleich behandelt werden. Es gibt Recht auf freie Meinungslöser. Klar muss man auf die Wahl treffen.
26:34
Es geht ja nur um eine Pressekonferenz, ob du dorthin darfst oder nicht.
26:37
Das ist es. Das hat nichts mit beinigem Äusserungsfreiheit zu tun. Absolut, weil natürlich, wenn du nicht mehr ins Oval Office gehen kannst, um Donald Trump... Wieso?
26:45
Es wird live übertreibt, weil du einfach immer auf Seussband schauen kannst. Du musst nicht dort rein.
26:50
Markus, wenn man als Journalisten nicht mehr gehen darf, jetzt musst du mich aber ausreden lassen, Entschuldigung.
26:54
Du hast gesagt, sogenannte Journalisten, du musst schon auch dir bewusst sein, was du da austeilst, kommt halt zurück.
27:00
Ja gut, also, aber Tatsache ist, wenn du nicht reingehen kannst und ihm kritische Fragen stellen, sondern dann nur noch Medien dort sind, die ihm höbeln, die er jetzt reingelassen hat, dann widerspricht das der Verfassung. Es wird diese Woche ein Gerichtsurteil geben gegen Donald Trump, aber dass du da jetzt wieder rumschwaderst mit dem Bundeshaus, Mit dem Bundeshaus?
27:20
Im Gegensatz zu dir, kenne ich das Bundeshaus und ich weiss, wie dort die Flogenheiten sind.
27:23
Und dort hat man eine Medien rausgenommen, weil sie kritische Meinung haben?
27:27
Nein, aber auch dort musst du die akkreditieren und auch dort können sie eine Auswahl treffen und sie müssen eine Auswahl treffen. Und sobald die Behörden können eine Auswahl treffen, ist es auch legitim, dass sie eine Auswahl treffen. Und die Kriterien kannst du immer so beugen, wie du willst. In der Schweiz passiert das nicht. Da werden nicht Medien aus politischen Gründen ausgeschlossen. Und wir werden jetzt gespannt sein, wie das im Gericht aussieht. Am Schluss musst du schauen, Am Schluss wird Trump wahrscheinlich sogar noch gewinnen, weil es ist nicht die Meinungsäusserungsfreiheit, die hier infrage steht, sondern das Hausrecht vom Weissen Haus. Also, es ist natürlich das Gegenteil.
27:58
Er wird hochkant verloren. Ganz klar. Das sind Grundregeln in Amerika. Und wenn man da... Er hat noch ganz klar gesagt, aus welchen Gründen er das macht, droht noch weitere Medien wie den New York Times. Und der Washington Post macht das Gleiche, wenn er nicht positiv über mich berichtet. Weisst du, wer das macht? Das machen die Diktatoren. Das kennt man aus Ländern, wo Diktatoren am Ruder sind. Er hat sie ausgeschlossen. Jetzt haben wir auch noch eine Generalversammlung.
28:25
Warte doch mal auf den Gerichtsentscheid. Und mal schauen, vielleicht geht es noch bis zum Supreme Court. Ich bin überzeugt, das ist juristisch nicht so ganz klar. Und es ist noch interessant. Weil nachher wird wahrscheinlich das Thema von der Sorgfaltpflicht kommen. Dann müssen nämlich die Medien belegen, dass sie immer schön ausgewogen berichtet haben. Ausgewogen? Ja, das haben sie nicht. Weil CNN und New York Times und Washington Post, die haben eine Karikatur gemacht von Medien. Die sind so etwas von einseitig und haben so viel Unsinn geschrieben und Sachen geschrieben, die einfach nicht gestimmt haben, dass man wahrscheinlich argumentieren kann als Weisses Haus, die haben ihre Sorgfaltspflicht verletzt.
28:58
Deshalb kommen die Ausschlüsse.
29:00
Also da kann ich nichts mehr dazu sagen, weil das ist so grotesk und so falsch, dass es mir gar nicht überall übrig bleibt.
29:06
Warte mal ab wie grotesk, das ist, was ich da gesagt habe. Es ist halt ein bisschen differenziert, als da, was du jetzt sagst, in deiner blinden Abneigung gegenüber Donald Trump.
29:15
Nein, du schwatterisch einfach
29:16
Nein, ich finde es ist sehr differenziert, aber ich bin ja nochmal ein sogenannter Journalist. In dem Sinn musst du ja das auch nicht so ernst nehmen, was ich sage. Der sogenannte Journalist hat ja nicht eine Meinung, die dich interessiert, offensichtlich.
29:26
Ein Journalist müsste verteidigen, dass man die Meinungsfreiheit nicht angreift und nicht die Medien, die kritisch sind, ausschalten.
29:32
Die Frage ist, wenn die Meinungsfreiheit angegriffen wird, Darum kannst du das nicht unterscheiden. Es geht um das Hausrecht des Weissens Hauses. Ist es wenig Freiheit gebrochen oder nicht, das sollte man das Gericht anschauen. Es nimmt mich auch Wunder, ich weiss es nicht. Also es ist nicht das Hausrecht des Weissens Hauses. Es gibt es gar nicht. Es ist the house of the people. Es gehört nicht an Donald Trump. Nein, aber die dürfen dort sicher. Das ist im Bundeshaus auch so.
29:52
sagen, Roger Schawinski darf nicht an die Pressekonferenz kommen vom Bundesrat, weil er zum Beispiel um eine Pensum von 20 Prozent, so war es früher noch einmal die Regel, er hat nur eine Pensum von 20 Prozent in Bern, deshalb darf er nicht rein. Sie hatten dort auch so Kriterien, dass sie Journalisten, die von auswärts gekommen sind und zum Beispiel Chefredaktoren haben, fernhalten konnten. Und so weiter.
30:12
Whatabout ist man in der vierten Potenz?
30:14
Machen wir da einen Punkt. Wieso? Es ist einfach ein Vergleich von etwas, was dir nicht passt. Offensichtlich auch in der Schweiz muss eine Auswahl getroffen werden, wer an der Pressekonferenz vom Bundesrat muss. Und das ist der Punkt wegen dem Hausrecht. Es ist ja logisch, dass das Bundeshaus so etwas entscheiden muss. Und das Wahrscheinlichkeit ist es im Weissen Haus genau gleich.
30:33
Also, kann ich nichts mehr dazu sagen. Ich habe alles dazu gesagt. Wir werden das weiterverfolgen wie alles andere, was diese Woche passieren wird. Die Sendung gibt es hoffentlich nochmal die nächste Woche. Am Mikrofon verabschiedet sich und wünscht einen schönen Abend. Roger Schawinski.
30:53
Sein Urteil. Das ist ein Radio 1 Podcast.